Reisen

Kopenhagen: Elefantenjagd für Anfänger

Den lille Havfruedie kleine Meerjungfrau – gehört zu den größten Enttäuschungen, die europäische Hauptstädte zu bieten haben. Sie gilt nicht umsonst als das kleinste Wahrzeichen der Welt, und wer sich auf den weiten Weg entlang der Langelinie-Promenade gemacht hat, muss sie vor lauter Touristen erst mal finden.

Den lille Havfrue die kleine Meerjungfrau Kopenhagen

Glücklicherweise gibt es im Umkreis der kleinen Frau zwei steinerne Nichten, die man entdecken und den Spaziergang spannender machen kann. Die eine ist eine surreale Version der Jungfrau mit dem schönen Namen „Die genveränderte Meerjungfrau“, die andere gehört zu einem Restaurant und wirkt auch sonst eher kommerziell. (Wer nicht suchen möchte, findet hier das Picasso-Weib und hier das Busenwunder.) Etwas weiter weg – beim Schwarzen Diamanten – gibt es noch eine vierte Meerjungfrau. Im Gegensatz zu diesen „Varianten“ findet man Kopien der Meerjungfrau bei einer Tour der Carlsberg-Brauerei und im Tivoli.

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My Cape Town I:
X-raying the highlights

The (not so) Beginner’s Guide To Cape Town and the Western Cape

Cape Town Lion's HeadMy girlfriend and I have spent one year and a half in Cape Town. We enjoyed it all so much, the people, the landscape, the culture. Now I want to share the knowledge that we gathered with you.

What I (will) write down here offers insider tips which might even be useful for locals as well as my personal view on the obvious attractions. It ranges from high-high-high recommendations to some places that might only be interesting for some of you.

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Road Trips: Theorie und Praxis

Drei Tage lang haben sie sich kreuz und quer durch ein mexikanisches Freudenhaus gevögelt.

Das ist es, was ich von Jack Kerouacs berühmter Beatgenerationsbibel und Ur-Roadtripserzählung „On the road“ in Erinnerung behalten habe. Das Buch hatte mir 2010 mein damaliger Chef empfohlen, als ich ihm erzählte, dass ich einen Road-Trip vorhabe. Das sei der Klassiker. Der Ur-Road-Trip sozusagen (also von der Odyssee und Goethes Italienischer Reise mal abgesehen). In „On the Road“ jage eine Party die andere, und immer werde es dem Protagonisten nach ein paar Minuten langweilig oder er zerstreitet sich mit seinem aktuellen Gastgeber und haut ab. Mehrfach fährt er sein Gefährt zu Schrott und muss erstmal ein paar Wochen tagelöhnern, bevor er wieder weiterkann. Und am Ende landet er eben in diesem lustigen Bordell, in dem alle nur Party machen und ihn die runden mexikanischen Mädchen alle paar Stunden von der Bar auf ein Zimmer schleifen. Das müsse ich lesen, wenn ich meinen Trip machte. Dann fragte er, wo es hingehe. Bretagne? Toscana? Algarve? „Nach Sachsen“, sagte ich.

Aktuell steht wieder ein Road-Trip an. Und diesmal geht es tatsächlich durch die USA.

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